Beglaubigung für China Visum

Je nachdem, was Reisende in China vorhaben, wird eine Beglaubigung der Dokumente für das China Visum durch die chinesische Botschaft verlangt. Diese Forderung nach beglaubigten Dokumenten wird zum Beispiel bei Beantragung eines Arbeitsvisums oder von Langzeitvisa für Angehörige gestellt.

Die Nachweise wie eine Heirats- oder Geburtsurkunde, ein Führungszeugnis oder eine Meldebescheinigung werden bei der chinesischen Botschaft in Berlin zur Endbeglaubigung eingereicht. Allerdings werden die Dokumente nur angenommen, wenn diese bereits bei den entsprechenden Ämtern auf Landesebene sowie beim Bundesveraltungsamt vorbeglaubigt wurden.

Dieser Vorgang kann, je nach Arbeitsabläufen auf den Ämtern, mehrere Wochen in Anspruch nehmen. Aus diesem Grund sollte man sich frühzeitig um die Durchführung der Beglaubigung kümmern. Einige Visumagenturen bieten den Service an, die Legalisationen durchzuführen.

Folgendes ist bei Beglaubigungen für das China Visum zu beachten:

  • Endbeglaubigung bei Botschaft kann nur bei vorbeglaubigten Dokumenten durchgeführt werden
  • Vorbeglaubigungen müssen sowohl auf Landes- als auch auf Bundesebene durchgeführt werden
  • Dokumente müssen im Original eingereicht werden
  • Einige Dokumente wie Heiratsurkunden, Führungszeugnisse oder Meldebescheinigungen müssen aktuell (nicht älter als drei Monate) sein

Neben den oben genannten Unterlagen werden gegebenenfalls Legalisationen für weitere Dokumente wie Verträge, Rechnungen, Vollmachen, Handelsregisterauszüge oder dergleichen notwendig. Am besten lässt man sich frühzeitig beraten, um den genauen Ablauf zu erfahren und um eine Verzögerung des ohnehin aufwendigen Prozesses nicht weiter zu verzögern.